Preißing bietet ab Aschermittwoch „Soli-Brot“ an

Neuwied – (Foto: Bistum Trier / Julia Fröder) - Beim klassischen Abendbrot mit Käse und Gürkchen, als Pausenbrot mit Salami oder zum Frühstück mit Butter und Marmelade – Brot ist in den meisten Haushalten unersetzlich. Wie schön, dass Brotliebhaberinnen und Brotliebhaber beim Kauf des sogenannten „Soli-Brots“ gleich noch eine gute Sache unterstützen. Ab Aschermittwoch (5. März) beteiligt sich auch die Bäckerei Preißing in Neuwied (Dierdorfer Straße 118) an der Aktion des katholischen Hilfswerks Misereor. Bis Ostern gibt es ein Dinkelsprossen-Brot, von dessen Verkauf 50 Cent an die Hilfsorganisation gehen, die Projekte unter anderem in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt.

Sich für andere Menschen zu engagieren, ist für den Familienbetrieb selbstverständlich, ob Vereine, regionaler Naturschutz oder Menschen ohne Wohnung. „Brote, Brötchen und Kuchen bringen wir an allen Werktagen zum Schöppchen“, nennt Petra Preißing ein Beispiel. In der Caritas-Einrichtung finden wohnungslose Menschen Ansprechpersonen, einen trockenen Ort, Waschmöglichkeiten und bekommen ein Frühstück und eine warme Mahlzeit.

Foto: Bistum Trier / Julia Fröder

Auf die Misereor-Aktion hat sie Werner Hammes, Vorstandsvorsitzender der Kolpingsfamilie Neuwied, aufmerksam gemacht. „Wir sind jetzt zum zweiten Mal dabei“, erklärt Petra Preißing, die gemeinsam mit ihrem Mann Jens das Unternehmen in der dritten Generation führt und selbst mitanpacken. „Im vergangenen Jahr hatten wir einen unser Klassiker, das Oberländer, als Soli-Brot angeboten. Das Dinkelsprossen-Brot ist etwas außergewöhnlicher und auch sehr interessant“, macht Bäckermeister Jens Preißing neugierig. Es handelt sich um ein Roggen- und Weizenvollkornbrot mit Natursauertag und eben den besagten Sprossen. Seine Frau empfiehlt es für die Kinder als Pausensnack in der Schule oder eben als Abendbrot. „Es bleibt lange frisch und schmeckt besonders gut mit herzhaftem Belag“, so Petra Preißing. Bis zu 300 Brote werden jeden Tag in der Bäckerei gleich hinter dem Verkaufsladen hergestellt. „Wir achten darauf, dass wir nicht zu viel produzieren, setzen Rohstoffe verantwortungsvoll ein und schonen somit auch die Umwelt“, betont Petra Preißing. Das Anliegen des Hilfswerks Misereor passe daher gut in ihre Philosophie. Nun sind die Eheleute gespannt, wie viele Soli-Brote sie in diesem Jahr zugunsten eines guten Zwecks verkaufen werden. 

An der Aktion beteiligen sich auch weitere Bäckereien im gesamten Bistum Trier. (jf)