Neue Juniorprofessorin für Digitalisierung und nachhaltiges Wirtschaften an der Uni Koblenz
Seit dem 1. April 2025 ist Dr. Jeanine Kirchner-Krath Juniorprofessorin für Digitalisierung und nachhaltiges Wirtschaften an der Universität Koblenz.
Bild: Christoph Asche / Universität Koblenz
In ihrer Forschung beschäftigt sich Kirchner-Krath mit der Frage, wie zwei große Megatrends unserer Zeit – Digitalisierung und Nachhaltigkeit, oft auch als „Twin Transformation“ bezeichnet – in Unternehmen gemeinsam und verantwortungsvoll umgesetzt werden können. Dabei fließen Forschungsperspektiven aus dem Nachhaltigkeitsmanagement, der Wirtschaftsinformatik und auch der Psychologie zusammen, denn der Mensch steht im Zentrum dieser Transformation. „Diese kann uns nur gelingen, wenn die Menschen, die Veränderungen umsetzen sollen, diese aus Überzeugung mit vorantreiben“, erklärt Kirchner-Krath.
Ein zentrales Anliegen ihrer Forschung ist die Gestaltung, Wahrnehmung und Wirkung neuer digitaler Technologien auf Nachhaltigkeitsaspekte in Unternehmen. Sie untersucht unter anderem, wie innovative Mensch-Technologie-Interaktionen aussehen können – beispielsweise durch motivationales Design oder Ko-Kreativität mit Künstlicher Intelligenz. Zudem analysiert sie, wie digitale Technologien den Arbeitsalltag beeinflussen und welche Effekte diese auf Faktoren wie umweltfreundliches Verhalten oder mentale Gesundheit haben.
Junior-Professorin Dr. Jeanine Kirchner-Krath verstärkt die Universität Koblenz. Bild: Christoph Asche / Universität Koblenz
Ihr Ziel in der Lehre ist es, Studierenden ein kritisches Verständnis für die komplexen ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen der Digitalisierung zu vermitteln. Sie engagiert sich in der Entwicklung neuer Lehrveranstaltungen und Module sowie in der Konzeption eines neuen Studienschwerpunkts „Digital Business Management and Sustainability“.
Neben ihrer Forschung und Lehre möchte sich Kirchner-Krath für die Weiterentwicklung der Universität Koblenz engagieren. „Nachhaltigkeit ist ein zentraler Pfeiler im Hochschulentwicklungsplan. Ich möchte mit meiner Perspektive auf das Zusammenspiel von Digitalisierung und Nachhaltigkeit dazu beitragen, interdisziplinäre Initiativen in Forschung und Lehre weiter zu fördern und Nachhaltigkeit als Querschnittsthema an der Universität zu verankern“, erklärt sie.