Guten Morgen, ihr Lieben da draußen!

Ich bin's mal wieder, euer Schärjer! Schaut mich an, ich blitze und strahle! Man hat mich neulich gesäubert und mein Wasser wieder aufgefüllt. Da fühle ich mich doch glatt wie ein neuer Mensch!

Mein Name ist ...?
Das bringt mich auf eine Idee: Eigentlich ist es doch wirklich mal an der Zeit, dass ich – euer Denkmal, das ihr so mögt – einen eigenen Namen bekomme, meint ihr nicht auch? Erzählt mir mal, welche Ideen habt ihr da für mich? Oder schwirrt da schon etwas durch Neuwied, das ich noch nicht mitbekommen habe? Wäre „Gustav“ passend? Oder „Heinz“? Vielleicht „Johann“? Schreibt mir eure Vorschläge in die Kommentare!

Sauberkeit und Respekt: Damals und Heute
Momentan fühle ich mich sauwohl hier, wenn alles so sauber ist. Das sieht aber leider nicht jeder in Neuwied so. Ich sehe es oft: Da wird der Dreck einfach fallen gelassen, wo man geht und steht. Tss, tss... Dabei gab es selbst in unserer, sagen wir mal, eher ärmlichen Zeit eine bessere Erziehung und mehr Respekt vor den Dingen und der Gemeinschaft. Da gibt es heutzutage doch tatsächlich Menschen, die kippen einen ganzen Haufen Müll an den Containern ab, obwohl es heute an jedem Haus Mülltonnen und so viele Möglichkeiten gibt, den eigenen Dreck ordnungsgemäß zu entsorgen.

Da kann ich echt nur den Kopf schütteln und danke all denjenigen, die das immer wieder, unermüdlich beseitigen. Ich kann wirklich verstehen, dass denen langsam die Geduld ausgeht.

Woher ich das alles weiß? Na, von euch! Von denen, die ihr nebenan euren Kaffee schlürft und das leckere Eis schleckt. Und natürlich von meinen Wassertropfen an meinen Füßen – das sind nämlich meine kleinen, rasenden Reporter!

Die Neuwieder Brunnenbande
Meine Reporter haben mir neulich viel erzählt: Anders als in den letzten Jahren sind in Neuwied jetzt alle Brunnen wieder schön gefüllt und sauber. Sogar der Prinz Maximilian Brunnen hat wieder Wasser, und auch der etwas versteckte Brunnen von Werhand in der Nähe der Post fließt wieder.

Unser neuer Brunnen am Marktplatz macht den Leuten auch viel Freude. Er wird fleißig zur Abkühlung genutzt und – so höre ich – bleibt er auch relativ sauber. Und wisst ihr, was? Er hat Nebel- versprühende Begleitung bekommen! Das sind zwar keine Brunnen, aber die Bänke mit den Pflanzen bringen an heißen Tagen auch eine schöne Abkühlung. Ein toller Gedanke.

Vom heißen Herbst zur glitzernden Zukunft
Apropos heiße Tage: Ich denke gerade daran, wie vor zwei Jahren zwei Wassertropfen zu mir gerauscht kamen, ganz aufgeregt. Sie waren schon ganz salzig, so heiß war es! Sie berichteten mir von einer Modeschau am 9. September, an der es 30 Grad hatte, und die Models sich trotzdem in dicke Winterjacken und Pullover zwängen mussten. Ich habe echt Respekt, wie die das gemacht haben, immer mit einem Lächeln!

Falls es das noch einmal geben sollte, werden die Models es besser haben. Denn das neue Wasserspiel auf dem Luisenplatz steht kurz vor der Fertigstellung! Nachts soll es sogar beleuchtet sein. Das wird wieder tolle Geschichten für meine Wassertropfen-Reporter geben. Ich freue mich schon darauf.

Oops, da habe ich mich doch gedanklich komplett in meinem frischen Wasser verloren. Eigentlich wollte ich doch über Wandel und Baumaßnahmen schreiben... Naja, irgendwie habe ich das jetzt ja auch, aber anders als geplant. Gluck! Gluck!

Egal, genug geschwafelt! Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag. Genießt ihn!