Bild: Stadt Koblenz/S.Glinski - An immer mehr Stellen in der malerischen Koblenzer Altstadt erneuert der Kommunale Servicebetrieb Koblenz die Fugenfüllung zwischen den Naturpflastersteinen durch einen widerstandsfähigen Pflasterfugenmörtel. Ein Sand-Harz-Gemisch ersetzt die gewohnte Fugenfüllung aus Sand und Splitt.

Während die herkömmliche Füllung zwischen den Fugen durch Umwelteinflüsse und die Straßenreinigung mit Kehrmaschinen im Laufe der Zeit abgetragen wird, bleibt der Pflasterfugenmörtel jahrelang beständig. Ein Vorteil ist, dass sich das Auffüllen der Fugen, das sogenannte „Nachsanden“, erübrigt. Das bedeutet eine Verbesserung der Verkehrssicherheit dieser Pflasterflächen, da beispielsweise Fahrrad- oder Rollstuhlreifen sowie Schuhabsätze weniger verkanten können. Auch Unkraut wird auf dem ausgehärteten Pflasterfugenmörtel nicht so leicht wachsen. Die Investition lohnt sich also mehrfach, auch, da wiederkehrende Arbeiten entfallen.

Um die Fugen mit dem Mörtel zu füllen, müssen sie zunächst vom bisherigen Füllmaterial befreit werden. Nach dem Entfernen des verbleibenden Unkrauts sind die Fugen bereit für den Pflasterfugenmörtel. Durch Beimischung einer Harz- und einer Härter-Komponente zum Fugenmaterial verfestigt sich der Pflasterfugenmörtel, bleibt aber dennoch wasserdurchlässig, sodass keine Bodenversiegelung stattfindet. Auch optisch machen die hellgrauen Fugen einen guten Eindruck und tragen zu einer gepflegten Altstadt bei.

Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz erneuert in der Altstadt die Fugenfüllung zwischen den Naturpflastersteinen.  Bild: Stadt Koblenz/S.Glinski