- Stadt würdigt außergewöhnliche Karriere und Verbundenheit mit seiner Heimat

Foto: Andreas Egenolf/Stadt Koblenz
Er ist Weltmeister, Europameister, Olympia-Vierter und fester Bestandteil der deutschen Basketball-Nationalmannschaft: Isaac Bonga gehört zu den erfolgreichsten Basketballern Deutschlands. Seine sportlichen Wurzeln liegen jedoch in Koblenz. Im Alter von sechs Jahren begann Bonga beim Post-SV Koblenz mit dem Basketballspielen. 

Nun empfingen Oberbürgermeister David Langner und Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz den 26-Jährigen im Koblenzer Rathaus und würdigten seine beeindruckende Karriere sowie seine enge Verbundenheit mit seiner Heimatstadt. Hergestellt wurde der Kontakt von Viktor Schneider, Mitarbeiter des Sport- und Bäderamtes, der den Empfang gemeinsam mit dem Sport- und Bäderamt vorbereitet hat.

„Es erfüllt uns mit großer Freude und Stolz, einen Sportler hier begrüßen zu dürfen, der seinen Weg von den Basketballplätzen in Koblenz bis an die Spitze des internationalen Basketballs gegangen ist. Es freut mich sehr, dass er nach längerer Zeit wieder in Koblenz ist und dabei auch an seine sportlichen Wurzeln gedacht hat“, sagte Oberbürgermeister David Langner.

„Mit seiner Bescheidenheit und seinem Wertefundament ist er ein beeindruckender Botschafter unserer Stadt. Als für die Bereiche Sport und Jugend zuständige Dezernentin finde ich es wichtig und beispielhaft, dass Isaac Bonga sein sportliches Können und seine persönlichen Erfahrungen an junge Menschen in einem ,Homecoming Camp' an seiner ehemaligen Schule, der Goethe-Realschule plus in Lützel, weitergibt“, so Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz.

Freuten sich über den Besuch von Basketball-Welt- und Europameister Isaac Bonga (2. von links) in seiner Heimatstadt Koblenz (von links): Jörg Pfeffer (Sport- und Bäderamt), Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz, Oberbürgermeister David Langner und Viktor Schneider (Sport- und Bäderamt & ehemaliger Jugendtrainer von Isaac Bonga). Foto: Andreas Egenolf/Stadt Koblenz

Isaac Bonga wurde am 8. November 1999 in Neuwied geboren und wuchs in Koblenz-Lützel auf. Seine Eltern stammen aus der Demokratischen Republik Kongo. Gemeinsam mit seinen vier Geschwistern wuchs er in einer sportbegeisterten Familie auf. Bereits im Alter von sechs Jahren entdeckte Bonga beim Post-SV Koblenz seine Leidenschaft für den Basketball.

Sein außergewöhnliches Talent wurde früh erkannt. Eine wichtige Rolle spielte dabei sein damaliger Trainer Viktor Schneider, der den jungen Basketballer förderte. Bonga spielte auch zwei Jahre in der Jugend-Basketball-Bundesliga für Koblenz, bevor seine Karriere ihn über verschiedene Stationen bis in den internationalen Profibasketball führte. Mit der deutschen Nationalmannschaft feierte er 2023 den Gewinn der Weltmeisterschaft. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris erreichte das deutsche Team den vierten Platz. Zuletzt krönte Bonga seine Karriere mit dem Gewinn der Europameisterschaft. Darüber hinaus wurde er bei der Europameisterschaft als bester Verteidiger des Turniers und als bester Spieler des Finales ausgezeichnet.

Trotz seiner großen Erfolge ist Bonga seiner Heimat und seinen Wurzeln verbunden geblieben. Kontakte nach Koblenz pflegt er bis heute. Der Empfang im Rathaus bot Gelegenheit, gemeinsam auf Bongas Anfänge in Koblenz zurückzublicken und seine außergewöhnliche Entwicklung vom Nachwuchsspieler in Koblenz zum erfolgreichen Nationalspieler zu würdigen. Sein Weg steht dabei auch beispielhaft für die Bedeutung engagierter Nachwuchsarbeit und für die Chancen, die sich jungen Sportlerinnen und Sportlern durch Talent, Förderung und Ausdauer eröffnen.