
Platz für rund 80 Kinder – Hochwertiges Interim schafft Voraussetzung für Neubau der evangelischen Kita
Foto: Ulf Steffenfauseweh
Es geht los: Mit dem symbolischen Ersten Spatenstich ist der offizielle Startschuss für den Bau der Übergangskita in Oberbieber gefallen. An der Friedrich-Rech-Straße entsteht eine moderne Anlage in Modulbauweise, die für rund 80 Kinder Platz bietet. Im Frühjahr werden dort die Mädchen und Jungen der evangelischen Kindertagesstätte einziehen, deren aktuell marodes Kita-Gebäude dann abgerissen und an gleicher Stell neu gebaut wird. „Mit der Übergangskita schaffen wir die Voraussetzung, dass unsere Wohnbaugesellschaft GSG den dringend notwendigen Neubau der evangelischen Kita an ihrem bisherigen Standort angehen kann. Gleichzeitig werden die Kinder während der gesamten Bauphase hervorragend betreut“, betont der Beigeordnete Ralf Seemann.

Foto: Ulf Steffenfauseweh
Die Vorbereitungen auf dem Gelände haben bereits Ende August begonnen. Zunächst stehen jetzt Tiefbauarbeiten an, die voraussichtlich vier bis sechs Wochen dauern werden. Ab Oktober werden dann die einzelnen Module der Containeranlage angeliefert und innerhalb von rund zwei Wochen aufgestellt. Danach folgt der Innenausbau, der bis ins Frühjahr 2027 vorgesehen ist.
Die Modulbauweise ermöglicht es, in vergleichsweise kurzer Zeit eine vollwertige Kita-Infrastruktur zu schaffen. Neben den Räumen für die Betreuung der rund 80 Kinder wird die Interimskita unter anderem über einen Turnraum und zusätzliche Förderräume verfügen. Für die Mittagsverpflegung ist ein Catering-System mit einem entsprechenden Mensabereich vorgesehen. Die Gesamtkosten für die drei vorgesehenen Jahre liegen bei rund 2,33 Millionen Euro.
Auch die Verkehrssituation auf dem Grundstück wird im Zuge der Arbeiten neu geordnet. Dafür wird ein Teil der bestehenden Grundstücksmauer zurückgebaut und eine neue Zufahrt geschaffen. Die bisherige Zufahrt soll künftig als Ausfahrt dienen. Auf diese Weise wird der Hol- und Bringverkehr über das Gelände geführt und eine möglichst geordnete Verkehrssituation während des Kita-Betriebs geschaffen.
„Wir investieren hier nicht nur in Gebäude, sondern vor allem in gute Bedingungen für Kinder, Familien und Beschäftigte“, betont OB Jan Einig. „Die Übergangslösung stellt sicher, dass auch während eines umfangreichen Neubauprojekts eine verlässliche Betreuung in Oberbieber besteht.“
