
Kamillus-Klinik Asbach und Uniklinik Bonn bauen erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus – Klinik bleibt rund um die Uhr Ansprechpartner für medizinische Notfälle und stellt Notarzt im Rettungsdienst.
Asbach/Bonn — (Foto: Manuel Grimbach) Die Arbeit der Kamillus-Klinik und die Potentiale für deren künftige Entwicklung standen jetzt im Mittelpunkt eines Informations-Besuchs von Vorstandsmitgliedern des Universitätsklinikums Bonn (UKB), darunter der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Uwe Reuter, in der renommierten MS-Fachklinik in Asbach. Dabei wurdem vor allem Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit erörtert. An dem Austausch nahmen auch Landrat Achim Hallerbach und Bürgermeister Michael Christ teil. Wie der Ärztliche Geschäftsführer der Kamillus Klinik, Dr. med. Dieter Pöhlau, betonte, haben sich beide Politiker gerade im Kontext der Übernahme der Kamillus-Klinik durch die Deutsche Multiple Sklerose Stiftung NRW (DMSS NRW) in besonderem Maße um die Sicherung der regionalen Krankenversorgung verdient gemacht. Die Verbandsgemeinde Asbach gehört zwischenzeitlich zu einem der Träger der in diesem Jahr seit 60 Jahren erfolgreich wirkenden Klinik. Erklärtes Ziel ist es, an der Seite der MS-Stiftung Mitverantwortung für die medizinische Versorgung in der Region zu übernehmen.
„Die Kamillus Klinik war immer ein starkes Haus, welches auch aus eigener Kraft einen Neustart aus der DRK-Insolvenz schaffte. Mit starken Partnern kann jetzt die Zukunft nachhaltig gestärkt werden. Unsere Erwartungshaltung an die Landesregierung ist, dass nunmehr auch die entsprechenden Leistungsgruppen der Kamillus Klinik zugeteilt werden, damit eine ganzheitliche Versorgungsstruktur und eine wirtschaftliche Ausrichtung ermöglicht wird. Die Kamillus Klinik ist ein wichtiger medizinischer Grundversorger für den nördlichen Landkreis und darüber hinaus“, unterstrich Landrat Achim Hallerbach.

Mit Zuversicht in die Zukunft: Die Kamillus-Klinik Asbach und die Uniklinik Bonn bauen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus. Darüber freuen sich auch der Ärztliche Geschäftsführer der Kamillus Klinik, Dr. med. Dieter Pöhlau, der Kaufmännische Direktor Nicki Billig sowie Landrat Achim Hallerbach und Bürgermeister Michael Christ. Foto: Manuel Grimbach (Foto-Quelle: Manuel Grimbach)
Sowohl die Kamillus-Klinik Asbach als auch die Uniklinik Bonn zählen zu den führenden Akteuren in der neurologischen Versorgung. Ein besonderer gemeinsamer Schwerpunkt liegt in der Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose (MS). Beide Einrichtungen verfügen über ausgewiesene Expertise in der Versorgung von MS-Patienten und verfolgen das gemeinsame Ziel, die Qualität der Patientenversorgung durch enge Kooperationen weiter zu optimieren.
Die Trägerschaft der Kamillus-Klinik obliegt mittlerweile der DMS-Stiftung NRW. Mit ihrer hohen fachlichen Kompetenz engagiert sich die Stiftung seit vielen Jahren gemeinsam mit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft für die medizinische Versorgung, Beratung und Begleitung von Menschen mit Multipler Sklerose. Die Verbindung von medizinischer Exzellenz, gemeinnützigem Auftrag und innovativen Versorgungskonzepten prägt dementsprechend die strategische Ausrichtung der Klinik.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die bereits bestehenden gemeinsamen Aktivitäten, insbesondere in der Radiologie. Das Team um den Direktor der Klinik für Neuroradiologie des UKB, Prof. Alexander Radbruch, stellt das radiologische Arzt-Team in der Kamillus Klinik. Nach Auskunft von Dr. med. Pöhlau hat sich diese Zusammenarbeit in der Praxis und insbesondere in der Versorgung von Schlaganfallpatienten als ausgesprochen erfolgreich erwiesen. Dementsprechend bildet diese bestehende Kooperation auch die Grundlage für eine künftig noch engere Verzahnung diagnostischer und therapeutischer Kompetenzen. So ist die Kamillus-Klinik bereits jetzt in Gefäßkonferenzen und Tumorboards des UKB eingebunden. Darüber hinaus wurden Perspektiven für eine Ausweitung der Kooperation in weiteren klinischen Bereichen sowie für gemeinsame Forschungsaktivitäten erörtert – auch mit Blick auf MS-spezifische Fragestellungen.
„Die Zusammenarbeit mit der Uniklinik Bonn zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert eine strukturierte Kooperation zwischen spezialisierter Klinikversorgung und universitärer Spitzenmedizin für die Patientinnen und Patienten bietet“, erklärte Dr. Dieter Pöhlau. Der Ärztlicher Direktor der Kamillus-Klinik Asbach war zudem an einer weiteren Feststellung gelegen. „Neben unserem Schwerpunkt in der Neurologie verfügt die Kamillus-Klinik über eine herausragende Innere Medizin und Intensivmedizin, eine leistungsfähige Geriatrie, ein etabliertes Schlaflabor und eine Schlaganfalleinheit. Diese interdisziplinäre Aufstellung eröffnet zusätzliche Anknüpfungspunkte für eine vertiefte Zusammenarbeit.“ Darüber hinaus bleibt die Klinik rund um die Uhr Ansprechpartner für medizinische Notfälle und stellt den Notarzt im Rettungsdienst.
Die Uniklinik Bonn wiederum bringt als universitäres Maximalversorgungszentrum ihre umfassende neurologische Expertise ein und ist eng mit der medizinischen Forschung vernetzt – unter anderem über das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn.
„Als gemeinnütziger Träger mit klarer Ausrichtung auf die Versorgung von Menschen mit Multipler Sklerose ist es unser Anspruch, medizinische Qualität, Innovation und Patientenorientierung miteinander zu verbinden“, betonte Christian Bonnen, Vorsitzender des Vorstands der DMSS NRW. „Die Zusammenarbeit mit der Uniklinik Bonn stärkt die Kamillus-Klinik nachhaltig und eröffnet neue Perspektiven – sowohl für die klinische Versorgung als auch für die gemeinsame Forschung im Bereich MS.“
Auch Prof. Dr. med. Uwe Reuter, selbst Neurologe und ausgewiesener Migräne-Fachmann, sparte nicht mit Lob: „Die Kamillus-Klinik ist ein exzellenter Partner mit hoher klinischer Kompetenz und besonderer Erfahrung in der Behandlung neurologischer Erkrankungen, insbesondere der Multiplen Sklerose. Gemeinsam können wir Versorgungsprozesse weiter verbessern und neue Impulse für kooperative Forschungsprojekte setzen.“
Beide Häuser sehen in der vertieften Zusammenarbeit großes Potenzial, medizinische Innovationen schneller in die Versorgung zu überführen und Patientinnen und Patienten eine qualitativ hochwertige, sektorenübergreifende Behandlung zu ermöglichen. Der Besuch in Asbach bildete zugleich einen Nachweis für die regionale und überregionale Bedeutung der Kamillus-Klinik. „Hier wurde ein weiterer, wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer langfristig angelegten Partnerschaft führender medizinischer Einrichtungen markiert“, duften Landrat Achim Hallerbach und Bürgermeister Michael Christ übereinstimmend feststellen.
Lese-Hinweis: Die folgende Zusammenfassung und die Schlagworte wurden als Service automatisch durch eine KI erstellt und von der Redaktion nicht auf inhaltliche Richtigkeit geprüft.
Kurzbeschreibung: Die Kamillus-Klinik Asbach und das Universitätsklinikum Bonn vertiefen ihre Kooperation zur Stärkung der regionalen MS-Versorgung und neurologischen Expertise. — Schlagworte: Kamillus-Klinik Asbach, Uniklinik Bonn, Multiple Sklerose, Kooperation, Gesundheitsversorgung, Neurologie

