Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf
Die 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die am Dienstag im Rahmen von Baggerarbeiten im Rhein im Bereich der Pfaffendorfer Brücke gefunden wurde, konnte durch den Kampfmittelräumdienst am Freitag erfolgreich entschärft werden.

Da eine Entschärfung am Fundort eine Evakuierung von rund 16.000 Menschen erfordert und weite Teile der städtischen Infrastruktur eingeschränkt hätte, wurde entschieden, das Baggerschiff mit der Fliegerbombe in den Gülser Moselbogen zu verlegen.  

500 Kilogramm schwer war der amerikanische Blindgänger, der am Freitag auf einem Baggerschiff in der Mosel entschärft wurde. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

Dort mussten im Radius von 1000 Metern rund 1000 Personen evakuiert werden. Im Rahmen dieser Maßnahme weigerte sich eine Person den Evakuierungsbereich zu verlassen. Hier mussten Vollzugskräfte tätig werden.  

Nach Freigabe des gesicherten Areals um 10 Uhr konnte der Kampfmittelräumdienst seine Arbeit aufnehmen. Um 10:47 Uhr kam die Meldung, dass die Bombe erfolgreich entschärft wurde.

Die Stadt Koblenz bedankt sich bei den rund 180 Einsatzkräften sowie den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für Ihr Verständnis und ihre Kooperation bei der Evakuierung.

Per Kran wurde die Bombe vom Schiff in der Mosel in den Lkw des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz verladen. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

Das Entschärferteam des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz mit der entschräften 500-Kilogramm-Bombe (von links): Kurt Mazzucco, Tobias Fochler und Sascha Hummrich. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

Während der Kampfmittelräumdienst unter anderem die Bombe an der ehemaligen Fährrampe in Güls am verladen war, konnte das Baggerschiff, auf dem die Bombe gefuinden wurde, seine Fahrt auf der Mosel fortsetzen. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf