(Foto (Seniorenbeirat/W. Brennig) ) Eine Meldung des Seniorenbeirates der Stadt Koblenz:
An der kürzlich stattgefundenen Sitzung des Arbeitskreises Bildung und Kultur des Seniorenbeirates der Stadt Koblenz in der DRK-Begegnungsstätte nahm auch der Vorsitzende Prof. Dr. Heinz-Günther Borck teil. Er betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig ihm der Einsatz der Mitglieder des Arbeitskreises sei, da die Generation, der über 65-Jährigen heute in unserer Gesellschaft eine ausgesprochene aktive Bevölkerungsgruppe ist. Was früher als Lebensabend bezeichnet wurde, ist für die meisten älteren Menschen heute eine überaus aktive neue Lebensphase geworden, die es zu gestalten gilt.
Dieser Wandel erreicht auch die Bildungspolitik, die immer mehr der Auffassung Rechnung tragen muss, dass das Alter eine Chance für die Gesellschaft ist, wenn sie die Fähigkeiten der heutigen Generation der Seniorinnen und Senioren besser nutzt und fördert. Aus dem Kreis der Teilnehmer ergaben sich daraus Forderungen an eine zukunftsfähige Bildungspolitik von Seiten der Kommune und des Landes, dass nämlich der Aufbau eines vielfältigen und breiten Bildungsangebotes für ältere Menschen verstärkt werden muss.
In der lebhaften Diskussion zu diesen Forderungen stellt die Sprecherin des Arbeitskreises Monika Artz heraus, dass es eine Grundvoraussetzung sei, bei bestehenden Bildungsangeboten für Ältere jegliche Barrieren abzubauen und auch hinsichtlich der Gebühren der wirtschaftlichen Situation Rechnung zu tragen. Als Arbeitsschwerpunkte schlugen daher die Teilnehmer übereinstimmend vor, bestehende Bildungseinrichtungen in Koblenz auf ihre Barrierefreiheit zu untersuchen und dem Dezernenten für Bildung und Kultur Ingo Schneider Vorschläge zu unterbreiten, wie es die Sprecherin Monika Artz bereits in Bezug auf das Theaterzelt auf der Festung Ehrenbreitstein erfolgreich praktiziert hatte. Zusammenfassend erklärte der stellv. Sprecher Wolfgang Brennig, dass Bildung im Alter umfassend gefördert werden muss: Als Lebenshilfe, zur Unterstützung von mehr Lebensqualität der alternden Menschen, sowie als Gewinn für das gemeinsame Leben in unserer Gesellschaft.
Das Foto (Seniorenbeirat/W. Brennig) zeigt von links: Wolfgang Brennig, Monika Artz, Prof. Dr. Heinz-Günther Borck, Marion Kramann, Gunda Kurzawe, Helga Velten und Mechtild David.