Ab sofort sind mehr Operationen in der südlichen Vorstadt möglich
KOBLENZ. „- Foto: GK-Mittelrhein/Jutta Münch - Machen Sie sich keine Sorgen, Sie sind am selben Tag wieder zu Hause.“ Ein Satz, den Andreas Rake gerne seinen Patienten im Aufklärungsgespräch vor einer Operation sagt. Der Leiter des Ambulanten Operationszentrums (AOZ) am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein freut sich über die Möglichkeiten, die die moderne Medizin bietet. „Schonende Operationsverfahren und die Weiterentwicklung von Narkose-Verfahren belasten den menschlichen Organismus weniger und ermöglichen es heute, ausgewählte Eingriffe ambulant durchzuführen“, so der Facharzt für Anästhesiologie mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und Spezielle Intensivmedizin. 

Das AOZ befindet sich in der südlichen Vorstadt, direkt beim Ev. Stift St. Martin, und wurde jetzt noch einmal um einen Operationssaal erweitert. Das eingespielte Team im Zentrum gewährleistet nun in drei Sälen mit rund 75 Operationen pro Woche standardisierte Handlungsabläufe, die ein hohes Maß an Qualität und Sicherheit bieten – und einen komfortablen Aufenthalt ohne große Wartezeiten.
Im AOZ in der Kurfürstenstraße operieren die Fachärzte aus verschiedenen Kliniken des GK-Mittelrhein ihre Patienten. Wird beispielsweise bei einem Patienten, der im Kemperhof betreut wird, ein gefäßchirurgischer Eingriff ambulant vorgenommen, so kommt sein behandelnder Arzt in das AOZ und operiert ihn dort. Wenige Stunden später kann er bereits nach Hause entlassen werden. „Viele Patienten empfinden die Genesung zu Hause als ruhiger und angenehmer. Und in der gewohnten Umgebung gestaltet sich der Heilprozess oft deutlich entspannter“, bestätigt Andreas Rake.

 Mit einem zusätzlichen Operationssaal im AOZ können jetzt noch mehr Patienten ambulant operiert werden.  Foto: GK-Mittelrhein/Jutta Münch