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SUMMARY:Über die Wied bis auf Raiffeisens Spuren
DESCRIPTION:F&uuml;nf F&uuml;hrungen laden im September und Oktober zum Entdecken ein

Historische Grabm&auml;ler, Geschichten vom Hochwasser, Natur und Sagen oder das Wirken Friedrich Wilhelm Raiffeisens: An drei Sonntagen im September und Oktober zeigt sich Neuwied von ganz unterschiedlichen Seiten. Die Tourist-Information l&auml;dt am 20. und 27. September sowie am 4. Oktober zu insgesamt f&uuml;nf &ouml;ffentlichen F&uuml;hrungen ein. Dabei geht es zu Fu&szlig; durch die Innenstadt und Heddesdorf, &uuml;ber den Alten Friedhof, entlang der Wied und auf den Deich.

Den Auftakt macht am Sonntag, 20. September, um 14 Uhr eine F&uuml;hrung &uuml;ber den Alten Friedhof anl&auml;sslich des Tages des Friedhofs. Die 1783 er&ouml;ffnete, konfessions&uuml;bergreifende Begr&auml;bnisst&auml;tte beherbergt zahlreiche historisch bedeutende Grabm&auml;ler bekannter Neuwieder Familien wie Siegert, Remy, Gaddum, Reinhardt, Bianchi, Buchholtz und Ingenohl. W&auml;hrend des rund anderthalbst&uuml;ndigen Rundgangs erfahren die Teilnehmenden mehr &uuml;ber diese Familien und die Symbolik ihrer Grabsteine. Ein Besuch im historischen Friedhofsg&auml;rtnerh&auml;uschen und in der Aussegnungshalle erg&auml;nzt die Tour. Treffpunkt ist der Friedhofseingang in der Julius-Remy-Stra&szlig;e.

Eine Stunde sp&auml;ter, um 15 Uhr, r&uuml;ckt eines der bekanntesten Bauwerke Neuwieds in den Mittelpunkt: der Deich. Vom Deichinformationszentrum aus tauchen Interessierte in die Hochwassergeschichte der Stadt ein und erfahren, wie das Schutzsystem Neuwied vor den Wassermassen des Rheins sch&uuml;tzt. Anschlie&szlig;end f&uuml;hrt der Rundgang &uuml;ber die Deichmauer.

Eine Woche sp&auml;ter f&uuml;hrt der Weg hinaus ins Gr&uuml;ne. Am Sonntag, 27. September, startet um 11 Uhr auf dem Kirmesplatz in Niederbieber die Tour &bdquo;Zu Gast bei Melusine&ldquo;. Auf dem rund elf Kilometer langen Rundweg durch Niederbieber, Altwied und Melsbach verbindet Natur- und Landschaftsf&uuml;hrerin Edda Perske Wissenswertes &uuml;ber das untere Wiedtal mit Geschichten und Sagen rund um die Region. Auch das Wasser und die Renaturierung der Wied spielen unterwegs eine Rolle. Die etwa vierst&uuml;ndige Strecke f&uuml;hrt &uuml;berwiegend durch den Wald, stellenweise &uuml;ber schmale Wege und kurze Anstiege. Gute Kondition, Trittsicherheit, festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind erforderlich. Verpflegung bringen die Wandernden selbst mit. F&uuml;r Kinder eignet sich die Tour nicht.

Am Sonntag, 4. Oktober, stehen schlie&szlig;lich zwei Rundg&auml;nge zur Wahl. Um 14 Uhr startet vor dem Neuwieder Schloss der klassische Innenstadtrundgang. Rund anderthalb Stunden lang geht es zu bekannten Sehensw&uuml;rdigkeiten und weniger bekannten Zeugnissen der Stadtgeschichte. F&uuml;r diese Tour ist keine Anmeldung erforderlich.

Zeitgleich begibt sich eine zweite Gruppe auf die Spuren Friedrich Wilhelm Raiffeisens. Eine ausgebildete Raiffeisen-Botschafterin startet am Raiffeisen-Denkmal gegen&uuml;ber dem Roentgen-Museum und f&uuml;hrt von dort zu Orten in Heddesdorf, die eng mit dem Genossenschaftsgr&uuml;nder verbunden sind. Dazu z&auml;hlen das Wohnhaus seiner Familie, sein Amtssitz als B&uuml;rgermeister, die ehemalige Druckerei und der Kirchplatz der evangelischen Kirche. Unterwegs erfahren die Teilnehmenden, wie Raiffeisen lebte und wirkte. Die rund anderthalbst&uuml;ndige Tour endet an seinem Grab auf dem Friedhof am Sohler Weg.

F&uuml;r die F&uuml;hrungen &uuml;ber den Alten Friedhof, am Deich, durch die Innenstadt und auf Raiffeisens Spuren zahlen Erwachsene jeweils 6 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren 4 Euro. Die Tour &bdquo;Zu Gast bei Melusine&ldquo; kostet 10 Euro pro Person. Mit Ausnahme des Innenstadtrundgangs ist eine Anmeldung bis sp&auml;testens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin telefonisch unter 02631 802 5555 oder per E-Mail an tourist-information@neuwied.de erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 25 Personen begrenzt. Weitere Informationen gibt es unter www.neuwied.de/fuehrungen.

Foto:&nbsp;Das Denkmal f&uuml;r den Naturforscher Maximilian zu Wied vor dem Neuwieder Schlosstheater geh&ouml;rt zu den Zeugnissen der Stadtgeschichte, die es bei einem Rundgang durch Neuwied zu entdecken gibt. (&copy;Simon Zimpfer)
 Veröffentlicht von  https://lebendiges-neuwied.de/
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